Bericht: Westdeutsche Jugendmeisterschaften 2011 im Doppel

Von | 14. März 2011 | Kein Kommentar | Jugend | Tags: , , , ,

Am 12. Und 13. März 2011 fanden auf der Bowltreff in Recklinghausen die Westdeutschen Meisterschaften der Jugend im Doppel statt. Insgesamt 45 Doppel waren gemeldet, 39 traten dann auch an.

Im Bereich weibliche B-Jugend hatten wir leider nur drei Meldungen zu verzeichnen. Hier setzte sich von Anfang an das favorisierte Doppel Nele Rostek/Sandra Hoffmann an die Spitze und zog es bis zum Ende souverän durch. Der zweite Platz ging an das Doppel Romina Bontempo/Alena Bach, Platz 3 sicherten sich Saskia Winkler/Kim Dietz. Beste Spielerin im Doppel war Nele Rostek mit 2.323 Pins und einem Schnitt von 165,93 Pins. Das höchste Spiel erzielte ebenfalls Nele Rostek mit 209 Pins.

Wesentlich spannender ging es bei den Jungen der B-Jugend zu. So standen nach der Vorrunde von 11 gestarteten die Doppel Lukas Müller/Marcel Orlowski, Giancarlo Reyes/Jeremy Pita und Gordon König/Niclas Naue auf den vorderen Plätzen. Auf dem 4. Rang befand sich das Doppel Patrick Schmitz/Marvin Krüll. Die Abstände zwischen Platz 1 + 2 sowie 3+4 waren mit 30 bzw. 20 Pins relativ gering. Und so kam es dann auch im Finale zu Verschiebungen der Platzierungen. Am Ende standen dann Reyes /Pita auf Platz 1 vor Müller/Orlowski auf Platz 2 und Schmitz/Krüll auf Platz 3. Hier war der beste Spieler Giancarlo Reyes mit 2.756 Pins und einem Schnitt von 196,86 Pins. Das höchste Spiel machte Giancarlo Reyes mit 235 Pins.

Bei den A-Mädels ging es richtig rund. 7 Doppel waren gestartet, 4 erreichten das Finale. Die 3 Medaillenplätze waren eigentlich schon vergeben, war der Abstand zum 4. Doppel doch schon sehr groß. Nur wer welche Medaille erspielen würde, war noch gar nicht klar. So entbrannte im Finale ein heißer Kampf zwischen Kathrin Blank/Melanie Schmitz, Rabea Dolle/Tanja Hoffmann und Sabrina Grabowski/Charmaine Pita. So verringerte sich der Vorsprung von knapp 120 Pins des führenden Doppels Blank/Schmitz auf Dolle/Hoffmann nach dem 1. Spiel auf knappe 80 Pins. Doch nach dem 2. Spiel wurden die Verhältnisse wieder gerade gerückt und so standen am Ende Blank/Schmitz vor Hoffmann/Dolle und Grabowski/Pita auf dem Treppchen. Beste und überragende Spielerin war Laura Untereiner mit 2.995 Pins und einem Schnitt von 213,93 Pins. Laura spielte im Finale auf sechs Spiele ihre bisher höchste Serie mit 1.327 Pins. Das entspricht einem Schnitt von 221,17. Das höchste Spiel erzielte Sabrina Grabowski mit 267 Pins.

18 Doppel traten bei der männlichen A-Jugend an. Auch hier gab es einen hohen Favoriten mit Rene Filor/Dominik Henk. Dahinter gab es doch so einige Medaillenkandidaten. Ins Finale spielten sich 6 Doppel, Platz 2 und 3 waren aber auch hier heiß umkämpft. Der erste Rang war vergeben, führte das favorisierte Doppel doch mit über 160 Pins vor dem 2. Im Finale baute Filor/Henk ihren Vorsprung weiter aus und siegten am Ende überlegen mit über 400 Pins Vorsprung. Die Doppel Marvin Bode/Marvin Maguhna und Jan Ahlers/Christoph Susen lieferten sich einen Kampf auf Biegen und Brechen. Ergebnisse jenseits der 400 waren keine Seltenheit. Am Ende setzten sich dann Bode/Maguhna auf Platz 2 vor Ahlers/Susen auf Platz 3. Bei den Jungen gab es eine Menge hoher Spiele die erwähnt werden sollten. So spielte Marvin Bode in seinem 1. Spiel eine 299, Andreas Meyer erzielte eine 289, Jan Ahlers eine 288, Marvin Bode eine 279 und Dominik Henk eine 277.



Folgende Spieler/innen qualifizierten sich bzw. wurden für den NRW-Kader zur Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften nominiert:

  • Mädchen B: Alena Bach, Nele Rostek
  • Jungen B: Giancarlo Reyes, Lukas Müller, Jan Schüttforth, Christian Peters, Ergänzungsspieler: Marvin Krüll
  • Mädchen A: Melanie Schmitz, Laura Untereiner, Kathrin Blank, Rabea Dolle, Sabrina Grabowski, Lena Rostek, Ergänzungsspielerin: Tanja Hoffmann
  • Jungen A: Rene Filor, Dominik Henk, Marvin Bode, Jan Ahlers, Kevin Figge, Rene Pütz, Ergänzungsspieler: Marvin Maguhna

Alle Ergebnisse im Detail gibt es hier.

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