Verbandstag 2014 stellt die Weichen für die Zukunft

Von | 19. Februar 2014 | Ein Kommentar | WBU Aktuell | Tags: ,

Am 16.02.2014 fand in Oberhausen der Verbandstag statt. In diesem Jahr standen unter anderem Neuwahlen auf der Tagesordnung.

Um 11:00 Uhr morgens eröffnete der Verbandsvorsitzende Hansjörg Babucke den diesjährigen Verbandstag fast schon traditionell im Haus Union in Oberhausen. Nach dem erledigen der Formalien und des Organisatorischen wurde als Erstes dem 1. BC Duisburg die Ehrenurkunde des DKB zum 50-jährigen Vereinsbestehen überreicht.

Nachdem die Berichte des Vorstands und des Sportausschusses besprochen waren und der Vorstand einstimmig entlastet war, kam es zu den Neuwahlen.

Hier kam es zu keiner Veränderung innerhalb des Vorstandes. Hansjörg Babucke, Heinrich Brandhoff, Bernd Bauer und Andreas Bandus  wurden in Ihren Ämtern bestätigt. Thomas Trautner und Axel Schwenke, die ihre Posten als Seniorenwart bzw. Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Schriftführer nur kommissarisch inne hatten, wurden von der Versammlung die Posten nun offiziell übertragen.

Im Sportausschuss kam es nur zu der folgenden Änderungen: Kurt Beuer wurde zum neuen Schiedsrichterwart gewählt. Der bisherige Amtsinhaber Roger Meyer stellte sich auf eigenen Wunsch nur noch als dessen Stellvertreter zur Wahl und wurde von der Versammlung mit großer Mehrheit in das Amt gewählt. Sabrina Schymanski und Helmut Jann (bisher kommissarisch) wurden ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt.

Durch das Ausscheiden einiger Mitglieder gab es in der Zusammensetzung der Rechtsorgane einige Änderungen. Das Verbandsgericht hat folgende Mitglieder: Hans-Lothar Kreuzer, Thomas Przerwa und Rita Brandhoff. Der Rechtsausschuss setzt sich aus Dennis Hunter, Ingbert Ressel und Alfred Metz zusammen.

Christian Mörsberger wurde für weiter 3 Jahre im Amt als Kassenprüfer bestätigt.

Insgesamt lagen der Versammlung 15 Anträge vor. Die wohl gravierendste Änderung ergab sich für die Spielerinnen bei den Mixedteams. Künftig (ab der nächsten Saison) dürfen nur noch 2 Damen in der Herrenbezirksliga eingesetzt werden. Ein Aufstieg in die Landesliga ist nicht mehr möglich. Durch diese Änderung soll erreicht werden, dass der Rückgang im Damenbereich gestoppt wird und sich hier wieder mehr reine Damenteams zum Ligabetrieb anmelden oder Spielgemeinschaften bilden.

Als weiteres erhielt der Vorstand den Auftrag, zum nächsten Verbandstag ein Konzept zur Einrichtung einer Seniorenliga vorzulegen.

Mit der wichtigste Punkt dieses Verbandstages kam fast am Ende der Versammlung zur Sprache. Hansjörg Babucke schilderte in einer kurzen Zusammenfassung die Probleme, die es seit fast einem Jahr mit dem WKV gibt. Hier geht es ausschließlich um die der WBU zustehenden Mittel, die seit 2003 trotz bestehendem Vertrag nicht an unseren Verband ausgezahlt wurden. In ersten Verhandlungen hat es Hansjörg Babucke erreicht, dass die Jahre 2011 und 2012 nachgezahlt wurden und 2013 die WBU erstmals den zustehenden Zuschuss vom WKV erhielt.
Der Verbandsvorsitzende wurde einstimmig von der Versammlung damit beauftragt, den von Ihm bereits beschritten Weg weiter zu beschreiten, der am Ende zur kompletten Trennung vom WKV und die Aufnahme als eigenständiger Verband beim Landessportbund NRW zur Folge hätte. Hier wurden bereits die ersten Gespräche mit dem LSB geführt. Die vom LSB geforderten Voraussetzungen werden durch die WBU erfüllt. Es bleibt zu hoffen, dass die positiven Signale, die der LSB bereits gegeben hat, sich bestätigen. Dann kann die WBU beim Verbandstag 2015 des LSB zur Aufnahme in vorgeschlagen werden. Sollte dies erreicht werden, dann wäre die WBU der erste Bowlingverband in ganz Deutschland, der sich von den „Keglern“ komplett gelöst hätte.

Andreas Bandus brachte im Anschluss noch die Überlegungen des Sportausschusses zur Sprache, evtl. eine Änderung im Ligasystem einzuführen. Hier wird es aber noch weitere Informationen geben.

Ein Kommentar

  1. Stöver, Mario (6 years ago)

    Super !

    Gerade der Part über den WKV.
    Eine „Eigenständigkeit“ kann für unseren Sport nur dienlich sein.

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